Ergebnis IDM 2018

Mit einer Serie von Top-5-Resultaten und einem 9. Platz als Streicher wird Europameister Sören Dulong Andreasen (DEN) verdient Internationaler Deutscher Meister 2018. Wie bei der EM landet Marco Ferrari (ITA) auf Platz 2. Als bester Deutscher gewinnt Max Billerbeck Bronze.

Das erste Rennen des gestrigen dritten Regattatages gewann bei 2-3 Bft. der IDM-Titelverteidiger Antonio Lambertini (ITA). Nach diesem siebten Lauf drehte der Wind wieder auf, die Wettfahrten 8 und 9 wurden wie am Vortag bei 4-5 Bft. mit reichlich Böen und Drehern gesegelt. 

Deutsche Meisterin wurde Lea Spitzmann (Flensburg) vor Johanna Grandt (Hamburg). Jugendmeister wurde Peter Schafft (Selenter See) vor Clara Rietz (Potsdam).

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Sonne, manchmal Wolken, 4-5 Bft., auch heute hat die Kieler Förde gehalten, was man sich von ihr verspricht.

Der Wind hatte einen Tacken zugelegt, wofür der Laufsieg von Jörg Schlienkamp in Lauf 6 ein guter Indikator ist. Aber auch die beiden Rennen davor waren was für die, die es mögen, wenn's weht. Die Siege hier holte sich der neue Führende Sören Dulong Andreasen (für den Hinweis "in Lauerstellung" siehe Bericht von Tag 1 unten). 

Gute Ergebnisse holten heute auch Max Billerbeck (Gesamt-3. nach 5,4,14 heute) und Sebastian Vagt (Gesamt-5. nach 6,5,6 heute). "Backe" Jan von der Bank hatte im zweiten Lauf des Tages beinahe das komplette Dreieck in Führung gelegen, ehe sich Sören vorbeipumpte. Er ist als Gesamt-6. (mit 7,2,11 heute) der drittebeste Deutsche. Marco Ferrari, gestern noch in Führung, liegt jetzt auf Rang 2.

In der Damenwertung (6 Starterinnen) hat zurzeit Lea Spitzmann die Nase vor Johanna Grandt vorn.

Morgen wird die IDM 2018 nach drei weiteren Rennen enden. Erster Start ist um 10 Uhr. Vorhersage: 3-4 Bft.

Zwischenstand



65 Boote aus sechs Ländern, 18 Grad mit norddeutschem Sonne-Wolken-Mix, 3-4 Windstärken ablandig mit den Schilksee-typischen Drehern und Löchern. Was für ein toller Segeltag das war, zeigt das Video vom "Burschi" Christooh Engel.

Man könnte es auch "EM, Version 2.0" nennen, denn das komplette Podium vom Gardasee ist da (minus Briten plus Christoph Homeier (der im Laufe des ´Tages mit Rückenproblemen abreisen wird)). Und so gibt es weitere Parallelen zur Regatta in Italien: Marco Ferrari (ITA) haut einen spitzenmäßigen ersten Tag raus, Sören Dulong Andreasen ist in Lauerstellung. Aber auch Max Billerbeck zeigt, dass er's tricky mag, und liegt nach seinem Sieg im dritten Rennen auf Rang 2!

Für heute ist mehr Wind angesagt (4-5 Bft.), Windrichtung unverändert.

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