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Bericht Herbstpreis Zürichsee | Drucken |

(08.10.2012) Fünf abwechslungsreiche Läufe im schweizerischen Männedorf beim Herbstpreis. Tobias Hanke (GER-529) berichtet:

Je kleiner der Club, desto engagierter seine Mitglieder. Diese Erfahrung durfte ich jetzt schon öfter auf Regatten machen und der Segelclub Männedorf ist das beste Beispiel. Dank der tatkräftigen Organisation incl. Wettfahrtleitung durch den ehemaligen Contendersegler Dani Hauser und der fürsorglichen Bewirtung seiner Signora besitzt die Herbstregatta am Zürichsee ihren ganz ureigenen gemütlichen Charme. Wo sonst wird in aller Ruhe vor der Siegerehrung abgewartet, bis alle Boote verpackt und gemeinsam gegessen wurde(n)? Schade, dass nur 7 Teilnehmer dieses Jahr dabei waren.

Daher ist der Rest schnell erzählt: Am Samstag konnten drei kurze Läufe bei angenehmen Temperaturen und leichter Bewölkung gesegelt werden. Der erste noch bei einem leichten Südost, der dann zum zweiten Lauf durch einen lebhaften West verdrängt wurde. Zwischendurch ging die Kiste bei flachem Wasser und schönen Böen ordentlich ab.

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Tobias Strube (SUI-87), der Berliner Schweizer

Holger Stengele beendete den zweiten Lauf als erster. Doch leider ging dem West schon während des dritten Laufs wieder die Puste aus. Mit einem ordentlichen Vorsprung konnte Birgit Beck sich diesen schnappen und war damit „first ship home“. Doch eine warme Dusche als Belohnung ist in Männedorf Fehlanzeige, da bleibt nur das Bad im kühlen Nass :-)

Am Sonntagmorgen ziehen Nebelschwaden über den See. Der Himmel ist bleischwer, genau wie der Magen nach dem Käsefondue am Vorabend. Noch einmal im warmen Schlafsack umdrehen und in aller Ruhe frühstücken – das ist also die Devise. Erst dann fühle ich mich so halbwegs gewappnet, in den kalten Neo zu klettern. Wieder fächelt ein löchriger West, pünktlich vor dem Start kippt dieser mit einer Wolke nach links. Also flugs auf Steuerbord an der Tonne starten und ein Autobahnrennen abspulen. Zum letzten Lauf liegt alles wieder vernünftig im Wind und Tobias Strube holt sich diesen Lauf ziemlich sauber. Leider regnet es beim Boote abbauen dann so richtig – Wassersport wie wir ihn lieben :-\

Fazit: Ich hab selten so ein entspanntes Regattawochenende erlebt und freue mich jetzt schon auf das nächste Mal – dann hoffentlich wieder mit größerer Beteiligung!

Tobi

GER- 529


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Denis Giger (SUI-72)
 
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