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Dirk Müller (GER-2527)

(11.10.2012) Nach einer ordentlichen Menge an Bildern ist jetzt auch der Bericht zur Petermännchen-Regatta in Schwerin eingetrudelt (siehe unten).

Den Sieg von Dirk Müller (GER-2527) haben Stefan Schafft (Fotos online) und Björn Pommerehncke fotografisch festgehalten. Björn hat seine Bilder bei Facebook und Google+ eingestellt. Wer konkret nach mehr Bildern fragen will, kann ihn auch direkt anmailen: Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Du musst Javascript aktivieren, damit du es sehen kannst

Nun der Bericht zur Regatta von der schnellsten Contender-Frau im Lande, Ann Seidel (GER-2400):

Mit dem Petermännchen in Schwerin beende ich dieses Jahr die Regattasaison. Auf dem Regattakalender stehen zwar noch ein paar weitere Termine, doch habe ich für mich beschlossen, dass ich nach sieben Regatten meine Saison abschließen darf.

War die Saison erfolgreich? Diese Frage, habe ich mir auf der Rückfahrt aus Schwerin das ein und andere Mal gestellt, doch ich bin zu keinem eindeutigen Ergebnis gekommen. Was ich jedoch sagen kann: Es war wieder toll, auf den Regatten andere verrückte Drahtseilkünstler zu treffen.

In Schwerin begrüßte uns in diesem Jahr ein neues Regatta-Team. Sie hatten die Kurse und Feierlichkeiten vom alten Team übernommen, um zu sehen, wie sich die Regatta in dieser Weise durchführen lässt. Dies bedeutete für die Contender und Korsare, dass kein Dreieck sondern ein Trapez gesegelt wurde. Für mich als langjährige Dreieck-Leberwurst-Seglerin ist das ja schon eine Herausforderung, auch wenn ich meistens jemanden vor mir habe. Doch wie im Laufe der Rennen zu sehen war, bin ich nicht die Einzige, die mit ungewohnten Situationen auf dem Wasser ihre Probleme hat.

Für Samstag war vormittags ein Knoten Wind angesagt, ab mittags sollte der Wind zunehmen. Und dann verlief auch noch die Fahrt nach Schwerin in strömendem Regen. Mann, ist das motivierend! Doch als wir ankamen, hatte der Regen aufgehört.  Das Wasser hatte auch eine leichte Kräuselung. Das sah doch alles gar nicht mehr so schlecht aus.

Eine Stunde vor dem Start gingen wir so nach und nach aufs Wasser.  Hätte die Wettfahrtleitung nicht noch etwas länger gebraucht, wären wir nicht alle rechtzeitig gekommen. Doch zum Start waren dann alle da und konnten auch durchaus im Trapez stehen – nicht nur ich ;-)

Wer ist bei wenig Wind mit vorne mit dabei? Ja – für Christina und mich lief es sehr gut; der Samstag mit zwei fünften, einem sechsten und einem ersten Platz für mich gut bis sehr gut. Über den ersten Platz habe ich mich natürlich sehr gefreut. Ich bin es echt nicht gewohnt, da vorne zu segeln; das ist ja viel zu aufregend. Aber ich konnte die Position über das Trapez retten und nach Hause fahren.

Für Sonntag war mehr Wind angesagt und er kam auch. Das sieht man auch an meinen Plätzen, denn ich hatte gleich ein zwei Boote mehr vor mir (vom fünften Platz aus gerechnet). Dank meines ersten Platzes vom Vortag konnte ich David jedoch in der Gesamtliste hinter mir lassen.

Nach den Wettfahrten konnte ich dann noch Schappis (neues) Light Skiff ausprobieren. Da relativ viel und böiger Wind war, war das mehr die harte Tour. Zweimal habe ich den Gennaker gezogen. Beim zweiten Mal bin ich sogar bis ins Trapez gekommen und nicht gleich umgefallen. Doch dann war die Böe weg und ich lag in Luv im Wasser. Das ist tödlich, denn man wird nicht, wie im Contender, nach kurzer Zeit wieder nach Lee geschleudert. Dafür fehlt der Druck. Also Genacker im Wasser reintüddeln und aufrichten. Dann bin ich noch ein bisschen so hin und her geflitzt. Das hat mir bei dem Wind auch schon Spaß gemacht. Im Vergleich zum Contender ist das Light Skiff kippliger, was bei mir mehr auf die Oberschenkel ging, da ich oft gehockt am Draht hin und her balanciert bin (wenn man das so erklären kann). Dafür wurden die Arme nicht so beansprucht, die mir beim Conti bei dem Wind schon das ein oder andere Mal lahm werden. Insgesamt ein sehr schöner Skiff und echt eine Überlegung wert. Ich hoffe, dass er sich auf dem Bootsmarkt etabliert. Vielleicht gibt es ja dann auch irgendwann Regatten.

Ann Seidel

GER-2400

 
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