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Bericht Zwischenahn | Drucken |
(03.05.2017) Moritz Pollehn vom ausrichtenden ZSK hat den Regattabericht zur Frühjahrsregatta in Bad Zwischenahn eingereicht. Zu lesen unter dem Foto des Siegertrios (dort auch die Ergebnisliste und weitere Bilder).

(24.04.2017) Bei Wind zwischen 2 Bft. (So.) und 6 Bft. (Sa. --> vgl. Video) gewinnt Max Billerbeck, Elmshorn, die Frühjahrsregatta in Bad Zwischenahn. Zweiter wird Christoph Homeier vor Dirk Müller, beide Bremen. 

zwischenahn.png

Mir ist die zweifelhafte Ehre des Berichtsplatzes zu Teil geworden – Danke für die Ausführliche Berechnung per Mail, Dirk! Somit darf ich den Bericht zu meiner Heimatregatta schreiben – auch mal eine neue Perspektive!

Zur Anreise kann ich naturgemäß wenig sagen. Schließlich steht mein Boot direkt am See und die Anreise dauert 20 Minuten mit dem Fahrrad. Dennoch fange ich bereits am Mittwoch an. Denn dort war mir das erste Mal zu Ohren gekommen, dass unser neuer Wettfahrtleiter darüber nachdachte, uns mit den Finns und Fiven „up and down“ segeln zu lassen. Nach einer intensiven Unterhaltung mit mir und einigen weiteren Unterhaltungen mit unterschiedlichen Seglern am Freitag, stand dann am Abend fest: Die Contender bekommen ihr Dreieck.
Darüber hinaus bestand der Abend vor allem aus Bier – hier sei das lokale Oldenburger Bier erwähnt, dass dem ein oder anderen scheinbar durchaus zusagte. Am nächsten Morgen mussten zunächst einige Auswärtige den nächsten Bäcker suchen, weil unser Orgateam dem neuen Pächter nicht gesagt hatte, dass er Frühstück anbieten könnte – SORRY!

Der Samstag begrüßte uns dann mit Schaumkronen und AP an Land – zu viel Wind in Verbindung mit sehr kaltem Wasser. Die Contender waren sich dann aber ziemlich schnell einig: „Wir gehen Segeln – ob mit oder ohne Wettfahrtleitung.“ Nachdem Christoph dieser die Entscheidung vorgetragen hatte, um zu erfahren ob ein Start angedacht ist (da man sich ja nicht erst auspowern und dann starten möchte), durften wir gegen 14 Uhr tatsächlich aufs Wasser – mit Wettfahrtleitung und zunächst etwas abgeflautem Wind.

Der Wind nahm aber pünktlich zum Start wieder auf die alte Stärke zu – der Start erfolgte trotzdem. Im ersten Rennen betrachtete ich gleich mal an der Luvtonne mein Unterwasserschiff – ich sollte es mal reinigen – also war ich dann Vorletzter. In der Folge fuhr ich allerdings ebenfalls an 2-3 Unterwasserschiffen (die sauberer waren als das meine) vorbei. Im Vorbeifahren sah ich auch, dass Wilfrieds Mast leider plötzlich 1,5 Meter eingekürzt war.

Während ich mir meine Gedanken machte, ob der Contender nicht ein Backstag gebrauchen könnte und mein Vorstag etwas Lose bekam – beendete ich die Gedankengänge mit einem erfrischenden Bad. Am Ende fuhr ich durchs Ziel und war Sechster: Da müssen wohl noch mehr gebadet haben!

Im zweiten und dritten Rennen folgten meinerseits ein guter und ein katastrophaler Start. Allerdings konnte ich mich zwischendurch jeweils etwa als Vierter auf der ersten Kreuz einreihen und musste diese Platzierung jeweils erst kurz vor der Luvtonne aufgeben – fettes Erfolgserlebnis! Ganz neu, dass man auch mal Max‘, Christophs, Dirks oder Maisis (oder sonst wessen) Boot schräg von vorne sehen kann.
Während die Jungs dann plötzlich Downwind losfuhren, brauchte ich meist eine Bade-Auszeit oder sie überholten mich einfach. Somit reihte ich mich meist irgendwo um den Siebten ein. Am Ende war ich dank eines OCS sogar vor Maisi – da hab ich erstmal ein von Foto gemacht.
Im Anschluss konnte man feststellen, dass der späte Start auch gute Seiten hatte. Nämlich die Zeit zum Abendessen und zum Bier war kürzer.

Am nächsten Morgen war etwas weniger Wind und wir fuhren zum frühen Start um 10 Uhr raus. Nun konnten auch, bei gefühlt drei Grad, alle mitsegeln (außer Wilfried ohne Mast). Die Wettfahrten waren weniger spektakulär. Lediglich Fenja, die eine Kreuz einfach mal über die andere Seite als der Rest fuhr und richtig lag und somit als Erste in Luv war, bleibt aus meiner Warte erwähnenswert. Nach einer unglaublich langen und kalten Pause ging es in das letzte Rennen, das Max gewann und somit auch die Regatta.
Das Warten auf die Siegerehrung gestaltete sich etwas länger, da die Finns sich so etwas Verrücktes wie Teamwertungen einfallen ließen und das erstmal berechnet werden wollte.

Im Endeffekt kann ich nur sagen, dass es für mich ein schönes Wochenende mit reichlich Wind war. Wenn ihr im nächsten Jahr wiederkommt, gibt es dann auch Samstag Frühstück (sofern der Wirt mitmacht) und keine Diskussionen, ob wir ein Dreieck segeln!

Viele Grüße
Moritz, GER2213


 
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