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Bericht Österreichische Meisterschaft | Drucken |
(06.09.2017) Passend zu den spektakulären Bildern der Österreichischen Klassenmeisterschaft am Achensee hat Andi Hohner (GER-435) als bester deutscher Teilnehmer an der Regatta einen schönen Regattabericht geschrieben. Unter der Flickr-Fotobox geht's los!


Segeln im Land der Berge

Die österreichische Klassenmeisterschaft lag dieses Jahr zeitlich und örtlich so nah an der IDM, dass man diese beiden Regatten sehr geschickt miteinander verbinden konnte. Leider fanden sich dann doch nur 16 Boote aus immerhin vier Nationen im Segelclub TWV Achensee ein, wo gemeinsam mit den FDs und am Samstag und Sonntag auch den Korsaren eine super Regatta stattfand. 
Ich gebe ja zu, auch ich habe mich erst kurz vorher dazu entschlossen diese Regatta mitzusegeln. Aber die wirklich tollen Windverhältnisse im südlichen Teil des Achensees, die Organisation und Gastlichkeit des veranstalteten Clubs und die Herzlichkeit der österreichischen Contendersegler haben diesen Abstecher ins Land der Berge zu einem super Wochenende werden lassen. 

Angefangen hat dies mit einem Burgeressen auf Einladung des Clubs am Donnerstagabend.  Am Freitag herrschte eine leichte Fönwetterlage vor, die etwas stärkere Nordthermik konnte sich deshalb nicht aufbauen und so segelten wir an diesem Tag bei schönsten Sonnenschein und etwas böigem Trapezwind aus Süd vier Wettfahrten. Lokalmatador Günther Wendel und Antonio Lambertini fuhren ihr eigenes Rennen an der Spitze des Feldes. Nach einem gemütlichen Abendessen und hervorragendem Kuchen der österreichischen Condentermädels machten wir alle unsere Boote sturmsicher, denn in der Nacht sollte eine gewaltige Gewitterfront über den See ziehen und für den nachfolgenden Samstag schlechtes Wetter bringen. Die einstimmige Meinung der Einheimischen war, dass man in diesem Teil des „Thermikreviers“ Achensee auch bei schlechtem Wetter guten Wind haben kann. Sie sollten Recht behalten und so segelten wir am Samstag bei Regen und 4 Beaufort aus Nord drei weitere Läufe. Auch hier war es wieder so, dass Antonio und Günther sich mit den Siegen abwechselten. Da nur acht Läufe ausgeschrieben waren, sollte also das letzte Rennen über den Gesamtsieg entscheiden. Doch auch im restlichen Teil des Feldes lagen die Punkte dicht beieinander, so dass die letzte Wettfahrt auch hier nochmal ordentlich mischen konnte.

Am Abend veranstalteten die FD-Segler eine Cocktailparty, die dank des ein oder anderen Getränks und der dringlichen Unterstützung der „Tanzschule Hotwagner“ auch einige eigentlich tanzunwillige Contendersegler aus der Reserve lockte. Den letzten Lauf am Sonntagmorgen gewann Antonio, Günther wurde Zweiter und sicherte sich somit den Gesamtsieg. Emilio Betta wurde Dritter. Zum Abbauen der Boote und zur Preisverleihung mit speziellen österreichischen Ritualen (ra ra ra?), kam dann wieder die Sonne heraus und bescherte uns einen schönen Abschluss. Der Achensee war auf jeden Fall die Reise wert. 

(29.08.2017) Nachgereicht an dieser Stelle, auf Facebook war es ja schon zu lesen, noch das Ergebnis der Österreichischen Klassenmeisterschaft am Achensee. Die hat Günther Wendl (AUT), im Bild, vor Antonio Lambertini und Emilio Betta (beide ITA). Am Start waren 16 Seglerinnen und Segler aus vier Ländern. Bester Deutscher wurde Andreas Hohner auf Platz 4.


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