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Freitag, 18 August 2017
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Immer wieder hören wir, dass eigentlich noch viel mehr Segler gern auf dem Contender segeln würden. Meistens fühlen sie sich aber durch einen der folgenden Mythen abgeschreckt. Wer also eigentlich auch gern Contender segeln würde, sich aber nicht traut, der sollte vielleicht mal nachschauen ob nicht auch für ihn die richtige Antwort dabei ist!
 

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„Das ist mir zu kippelig"

Natürlich ist ein Contender nichts für Segelanfänger, aber wer sich auf Laser oder Europe gezielt von A nach B bewegen kann, der wird mit etwas Übung auch einen Contender kontrollieren können. Die meisten Umstellungsschwierigkeiten ergeben sich meist nur aus dem Segeln im Trapez. Dabei ist man eben etwas weiter vom Drehpunkt des Bootes entfernt und nimmt die Bewegungen deutlich verstärkt wahr. Wenn man das einmal akzeptiert hat, ist das gröbste überstanden. Abgesehen davon ist ein Contender fast genauso schnell wieder aufgerichtet wie er gekentert ist.


 
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„Das ist doch nur was für Extremsportler"

Ganz bestimmt nicht. Im Gegensatz zu herkömmlichen Jollen, ist Geschicklichkeit im Contender sicher wichtiger als pure Kraft oder Körpermasse um das Boot zu beherrschen. Übung hilft also mehr als Gewichte stemmen. Da wir aber keine olympische Klasse sind, lässt sich bei uns auch kein Geld verdienen. Wir müssen also neben der Segelei alle noch einem Broterwerb nachgehen um uns unsere Wochenendfreuden auch zu verdienen.



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„Ich bin zu leicht"

Oft denken die Leute, man müsste mindestens 100 kg wiegen um einen Contender segeln zu können. Dank des Trapezes können wir unser Gewicht aber viel weiter nach außen verlagern als bei anderen Jollen. Von daher sind athletische 65 kg vollkommen ausreichend um den Contender auch bei viel Wind sicher über den Parcours zu reiten.

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„Ich bin zu schwer"

Andere Leute denken, dass ein so leichtes Skiff mit einem „echten Erwachsenen“ schon überladen sei. Das stimmt aber genauso wenig. Auch wer über 2 m groß und nicht magersüchtig ist, kann auf dem Contender erfolgreich segeln. Beispiele gibt es genug dafür…

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 „Ich bin noch zu jung"

Sicher ist der Contender keine Alternative zum Opti oder zur Zoom8. Aber inzwischen erkennen immer mehr Schüler, dass man auch mit 14 oder 15 Jahren mit dem Contendersegeln beginnen kann. So entwickelt sich derzeit das Durchschnittsalter der Klasse auch deutlich nach unten.

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„Da sind mir einfach zu viele Strippen drin"

Im Contender hat man neben der Großschot nur Baumniederholer, Vorliek- und Unterliekstrecker. Weniger Trimmmöglichkeiten gehen einfach nicht. Mehr aber auch nicht, da man sich im Contender in erster Linie auf das saubere steuern konzentrieren sollte.

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„Das ist mir zu teuer"

Einen neuen Contender bekommt man derzeit ab ca. 8.600 EUR incl. Carbonrigg & Segel. Gute gebrauchte Boote sind ab ca. 3500 EUR am Markt. Günstiger kommt man in kaum einer anderen Klasse an konkurrenzfähiges Material.
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„Da muß man immer soweit fahren"

Sicher sind im Contender nicht alle attraktiven Regatten vor der Tür, das geht aber auch nicht. Wer in Kiel, Schwerin, Steinhude und am Bodensee genauso zu Hause ist wie am Gardasee oder in Melbourne, sollte halt ab und zu mal diese traumhaften Reviere besuchen. Dennoch bietet der Regattakalender eine große Anzahl von Regatten und eine ganze Reihe davon sicher auch in Deiner Nähe. Also eigentlich ist es wie in jeder anspruchsvollen Bootsklasse, die kleinen Sachen sind um die Ecke, aber zu den großen Events muß man eben doch fahren. Aber es lohnt sich, denn z.B. WM-Felder mit weit über 100 Booten sind bei uns normal!

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 "Guck mal, ein ganz altes Boot, das ist ja noch aus Holz"

Ja, es stimmt, bei uns gibt es sie noch: Rümpfe aus Holz. Aber die sind meist gar nicht so alt, denn es sind formverleimte Holzboote. Und wer mal den Bootsbauer seines Vertrauens zu dem Thema befragt, der wird erfahren, dass es sich dabei um einen hochmodernen Werkstoff handelt, der GFK in nichts nachsteht.

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„Ich trau mir das einfach nicht zu"

Das wäre schade, aber wie wäre es, das einfach mal auszuprobieren? Vielleicht mit einem erfahrenen Contendersegler zusammen. Erst segelt Ihr zu zweit auf einem Boot und er zeigt Dir die notwendigen Handgriffe und danach probierst Du es mal allein? Und er segelt neben Dir her. Für diesen Zweck haben wir inzwischen eine ganze Flotte älterer Boote im Einsatz. klick doch einfach mal auf den Punkt "Probesegeln" und schau nach, wo das nächste Boot für Dich liegt.

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Kann man das wirklich mal ausprobieren?"
Na klar! Ruf einfach an: Andreas Voigt, 1. Vorsitzender der GCA, Tel.: 0331 - 86 73 787.
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weitere Fragen werden beantwortet unter:
http://www.sailcontender.org.uk/article-list/Contender-FAQs/
 
 
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