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Dienstag, 07 September 2010
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Brisbane 12.Jan - Tag 5, Wtf 9+10 | Drucken |
Ihr habt zwar schon gelesen wie es ausgegangen ist, aber hier kommt die inoffizielle Version...
Heute mal etwas frueher zum Club um Waesche zu waschen. Schoen mit der Schleppleine zwischen den Palmen und dem Boot eine Art italienische Hinterhofatmosphaere geschaffen. DIe Sachen waren bei 28 Grad in Rekordzeit trocken - ich dagegen klitschnass.

Draussen kaum Wind. Alle Hoffnung ruht auf die Thermik und den Seewind.

Aber gut, dass man heute zufaellig etwas frueher am Club war, weil natuerlich kaum jemand gelesen hat, dass es heute schon um 13:00 Uhr los geht. Irgendwie war man schon nervoes am letzten Tag. Christoph und ich mussten noch mal nach der Sonnencreme suchen, bzw ich segelte gar zurueck an den Slip um den TacTicKompass doch noch mitzunehmen. Draussen dann doch mehr Wind als erwartet. 4 Bft aus Ost. Danke Thermik!

Heute mal schlau starten. Also besser nicht im Pulk der Titelanwaerter, sondern dort wo die 2. Garde die Linie durchhaengen laesst. Aber Simon Mussel sollte man dennoch nicht in Lee haben. Es war sowieso nicht der Tag der 3 Titelanwaerter, sondern der von Simon. Allerdings sollte der Titel schon an Andrea, Jono oder Christoph gehen, solange nicht alle 3 sich gemeinsam nach hinten segeln.

Nun ja, herrliches Segeln, auch wenn man auf dem Raumgang mal vom Trapez zurueck ins Boot musste. Also "Mann", nicht Ann. Auf der Kreuz konnte man ziemlich weit rechts umlegen und dann mit ein wenig Abfallen die schiebende Welle mitnehmen - wenn man nicht zu knapp auf der LayLine lag. So briet dann auch GBR2407 ueber mich rueber.

Vorm Wind hat sich das Pulk hinter mir gesammelt um speziell mich zu decken. Da war dann mit ueberlegender Technik auf den Wellen leider nicht ganz so viel zu holen. Schappi lag weiter aussen und hat man nicht behelligt. Alex fuhr im weiten Bogen um mich herum.

Auf der folgenden Kreuz ging noch was, so dass ich am Ende recht zufrieden sein konnte. Chstoph war eher nicht zufrieden, weil das Grossfall etwas durchgerutscht ist. Aber der 3. Platz war schon sicher. Wie die Jungs das immer gleich so schnell ausrechenen koennen...?

Auf dem Weg zurueck zur Startlinie holte vor mir noch eine Seekuh (Dugong) Luft. Wow! Von Schildkroete ueber Hai (120 cm lang) bis zur Seekuh alles zu sehen bekommen. Nun ja, von der Kuh eher nur Hinterteil und Paddelfuesse.

Die naechste Wettfahrt lief aehnlich ab, nur dass auf der Zielkreuz ich richtig weit ueber die LayLine fuhr um dann nach links rueber ins Ziel zu fahren. Mit der Welle von schraeg achtern, einem Dirk-Bethge-Trimm (alles richtig anballern, Unterliek wieder oeffnen und Schot auch etwas) und das Trapez super tief eingestellt rauschtes es dem Ziel entgegen - und nocj mal einem Briten ganz gemein ueber den Lappen. Chris Peile konnte das leider auch, so dass er vor mir durch ging.

Hinterm Ziel dann das Bier am Partyboot abholen und zurueck in den Hafen. Auf dem Heimweg kam dann die traurige Erkenntnis: das war's! Schluss mit Segeln! Sachen packen. Schade. Aber Freibier und Fingerfood an Land halfen schon mal die ersten Stunden ueber die Trauer hinweg.

Somit dann das Endergebnis:
Jono als uebergluecklicher Weltmeister,
Andrea: "Well yeah, you know... in these conditions at this time... we ain't gettin' younger, aren't we?"
Christoph ueberraschend Bronze ohne in der letzten Saison viel trainiert zu haben,
7. Matt Mulder, der nun froh war, dass die Veranstaltung sooooo gut abgelaufen ist,
ja, und dann der Rest - siehe Liste.

Siegerehrung und Buffet gab es im Flaggenraum im ersten Stock des Clubgebaeudes. Wie zu den "Nationals" wurde der "Contenderdrink" gemixt - und jeder musste mindestens einen trinken. Wundert Euch also nicht, wenn wir auf den Fotos alle etwas Gruenes ins Gesicht halten. Die Briten waren natuerlich gaaaanz vorne dabei. Erwaehnenswert hierbei Ed Presley (Air Force One) und Simon Mussel.

Jono ging dann noch mal relativ freiwillig baden. Alex war ja auch eine Art von Weltmeister und wurde ebenfalls genoetigt. Christoph dagegen konnte komplett ueberrascht werden. Was dann kam, waren Suellen und Jenny, die in der Organisation taetig waren und an unserem Skandinavisch-Deutschen Tisch Rum-Coke ins Spiel brachten. Irgendwann mussten wir den Ort des Geschehens nach draussen verlegen in die Grillecke. Aber das waere dann der Bericht des darauf folgenden Tages...

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Jono trocken

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Jono nass

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Alex zwischen trocken und nass

anD!RKen (in einem Backpackers an so'ner komischen US-Tastatur)
 
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