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Dienstag, 07 September 2010
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Holländische Meisterschaft 2009 | Drucken |
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Welch ein Kontrast, Schweizer Meisterschaft und eine Woche später Niederländische Meisterschaft:

  • Sturm, dann wenig Wind aber Sonne und Fernsicht mit schneebedeckten Berge, Chello-Konzert
  • Kräftiger und guter Wind, gute Wettfahrtleitung, holländische enge Kanäle, Sharpie-Pausen, Rock’n Roll, Verpflegung mit Herz.

 

Bei beiden Veranstaltungen viel Spaß! Die Unterschiede so kurz hintereinander markant.

 


Das Aalsmeer ist ein schönes Revier. Größter Binnensee der Niederlande. Im Vorfeld war ich etwas skeptisch, da die Einflugschneisen von Amsterdam-Schipol rechts und links am See vorbeigehen. Das stört aber nicht, da die Flieger noch zu hoch sind!

 

Nachdem man den Club gefunden hat, eine echte Idylle. Camping im Bus oder im Zelt auf den Stegen des Yachtclubs, das Grün gerade breit genug für ein kleines Zelt. Rechts Steg und Wasser, links direkt Wasser.

 

Insbesondere Dank an Ingrid und Ihr Team der Vereinsmitglieder, die die Organisation an Land für uns und die 32 Sharpie-Jollen unter anderem mit Grillabend, Sharpie-Pause und Rock`n Roll-Band auf die Beine gestellt haben.

 

Bei den insgesamt 9 Läufen wurden wir 17 teilnehmenden Contender auch auf dem Wasser gut betreut, auch mit Startlinien, die passten. Das hat man ja leider nicht jede Woche.

 

Es waren schöne lange Kurse, meist bei um die 4 Bft und häufigen engen aber immer fairen Zweikämpfen. Allein der Raumgang hätte etwas länger sein können.

 

Letzteres war den Sharpies (grob dem Piraten vergleichbar) geschuldet, die Ihre Meisterschaft parallel, aber vom Kurs sauber getrennt, absegelten.  Die Sharpies haben einen dem Boot entsprechenden etwas anderen Stil, etwas ruhiger und gemächlicher. So gab es am Samstag eine „Sharpie-Mittags-Pause“ mit warmer Mahlzeit an Land. An sich nichts besonderes, außer man war schon mal am Aalsmeer. Der Zugang vom Club zum See erfolgt durch schmale holländische Kanäle und kleine Zwischenseen über ca. 1 km. Dies dauert seine Zeit und stellt bei den gegebenen Windbedingungen und Abdeckungen z.T. schon eine Herausforderung dar.

In der Zeit hätte man bequem noch einen Lauf absegeln können, um dann endgültig zurück zu Segeln.

 

Eine gelungene Veranstaltung, die nach langer Abstinenz und einer kurzen Aufwärm­phase in den beiden ersten Läufen souverän von Rene gewonnen wurde, gefolgt von Bart und Jan.

 

Es macht immer wieder Spaß in den Niederlande zu Segeln. Ich kann nur dazu auffordern, die Beteiligung insbesondere aus dem Westen zu verstärken. Es ist nicht weit und lohnt sich.

 

Die nächste Chance ist gleich am 1. und 2. Mai 2010, wieder auf dem Aalsmeer.

 

Wenn Ingrid, die dann die Wettfahrtleitung übernimmt, das dann auf dem Wasser genauso resolut und herzlich schmeißt, kann dort nichts schief gehen.

Und wer sorgt dann an Land für unser leibliches Wohl?

 

Utz GER900

 
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