Maisi gewinnt IDM 2020 in Leipzig

Markus Maisenbacher (Verden) gewinnt die IDM 2020 (23. bis 25. Oktober 2020) am Cospudener See bei Leipzig mit einer überzeugenden Serie. "Maisi" kommt in vier von neun Wettfahrten als Erster ins Ziel und verweist Eike Martens und den amtierenden Weltmeister und Titelverteidiger Max Billerbeck auf die Podiumsplätze. Deutsche Meisterin wird, wie im vergangenen Jahr, Sophia Zeyse hauchdünn vor ihrer Potsdamer Vereinskameradin Christina August. Die Jugendwertung der Regatta beim Cospudener Yacht-Club Markkleeberg gewinnt Peter Schafft (Selenter See).

Hier findet Ihr die Ergebnisliste. Fotos: sehr viele Bilder (>1000), Auswahl daraus (<200) (bitte immer Martin Jehnichen als Fotografen angeben!) 

Tag 3

Drei weitere Wettfahrten gingen am Sonntag bei Sonnenschein und drehenden 3-4, in Böen 5 Bft. über die Bühne. Sehr sehr tricky! Die Laufsiege sicherten sich 2x Maisi und 1x Dirk Müller. - Wunderbare Bilder von der Regatta könnt Ihr im MDR-Fernseh-Beitrag sehen: noch bis zum kommenden Wochenende in der ARD-Mediathek zu finden

Tag 2

Bei zum Teil herrlichem Segelwetter, Sonne und vier Bft., gingen heute vier Wettfahrten über die Bühne. Laufsieger wurden 2x Maisi, der sich von Platz 2 auf 1 verbesserte, Eike Martens  und Max Billerbeck (Elmshorn), der jetzt Zweiter ist. Max, Kruppi und Andreas Voigt (Potsdam) sind punktgleich auf den Plätzen 2 bis 4.

Tag 1

Von den 47 Starterinnen und Startern kam Jörg Gosche aus Bremen am besten zurecht. Er spielte seine langjährige Jollen- und Kat-Erfahrung bei sehr leichtem Wind perfekt aus und sicherte sich mit (1/3) die perfekte Ausgangsposition für die weiteren Rennen. Markus Maisenbacher (Verden) ist Zweiter, Christian Krupp Dritter. Den zweiten Laufsieg holte Thomas Wieting (beide Hamburg).

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Die Max-Billerbeck-12-Stunden-Challenge

Weltmeister Max Billerbeck fordert Dich heraus! - Mich?! - Ja, Dich!! 😃

Die Challenge: Wer zwischen dem 12.6. und dem 12.7. binnen 12 Stunden die meisten Contender-Meilen sammelt (unter Segeln versteht sich...), gewinnt. So einfach!

Am 20. Juni legte Max selbst vor und sammelte auf der Elbe zwischen Kollmar und Cuxhaven unter Mithlife des ab- bzw. auflaufenden Wassers satte 92,5 Meilen. Details zu seiner Fahrt: siehe unten (oder Facebook).

Das versuchte dann Hauke Sponholz aus Rostock zu toppen (Bild rechts, weitere Bilder auf Instagram). Er legte am 1. Juli in Wismar ab, konnte hinter der Insel Poel abfallen und fuhr bis zum WM-2021-Revier in Warnemünde und von dort über die Warnow nach Rostock. 81 Seemeilen!

screenshot haukeHeute, am letzten Tag der Challenge, schob David Schafft den Contender in Kiel-Schilksee die Slipbahn runter. Ab Kiel-Leuchtturm war der Wind gut genug (und die App auf dem Smartphone lief... 😉), so dass die 12 Stunden Richtung Osten und zurück nach Schilksee starten konnten. 

David schreibt: "Es war ganz knapp, aber windig genug, sich auf der langen Kreuz zurück alle Optionen (lange abfallen) freizuhalten." Vor dem Wind halste sich David mit vielen Raumgängen bis zur Hälfte der Strecke nach Fehmarn, rückzu machte David auf Amwind-Kurs mit einem Schrick in der Schot weiter Strecke. Am Ende standen 97,6 Seemeilen auf der Uhr. Platz 1!!

(Tracking-Screenshots siehe unten.)

Damit gewinnt David die Max-Billerbeck-12-Stunden-Challenge und bekommt als Sieger, wie versprochen, das "extra Quentchen Respekt beim nächsten Pin-End-Duell mit dem Weltmeister". Als ob Mister-Steuerbord-Start das nötig hätte... 😂

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Ergebnisse Kühlungsborn Achensee Kiel Steinhude

Christian Meier-Kothe (Kiel) sichert sich den Sieg bei der Kehrausregatta in Steinhude und gewinnt damit seine erste Contender-Regatta. Nach der Serie 2/1/1/1 am Samstag konnte ihm der 7. Platz im einzigen Lauf am Sonntag nichts mehr anhaben. Auf den Plätzen Alex Gröhlich (Steinhude) vor René Heynen (NED). Am Start waren 18 Boote (Ergebnisliste).

Am gleichen Wochenende sollte der verschobene Unterseepokal auf der Reichenau das Testevent für die verschobene IDM darstellen. Dass daraus nichts wurde, lag am Wind: Am Samstag hieß es am Spätnachmittag "Auslaufen" und aufgrund von Gewitterausläufern gab es vor dem Start auch kurzzeitig Trapezwind. Schon auf dem Raumgang wurde dann aber abgeschossen. Sonntag dann "niente", wie Utz berichtet. 

Flau war es teilweise auch bei der Kieler Woche. Hier konnte nur an zwei von vier Tagen zählbares ersegelt werden. Am Ende hatten die beiden Dänen Sören Dulong Andreasen und Jesper Armbrust die Nase vorn (pdfBericht DEN). Alex Gröhlich landete zum ersten Mal auf dem KiWo-Treppchen (Ergebnisliste). Lesetipp: Bericht Dirk Müller "in lexikalischer Form".

Ergebnisse Kühlungsborn und Achensee (August):

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Max gewinnt in Steinhude (Update: Bericht)

Fünf Rennen bei 4-6 Windstärken und nur erste und zweite Plätze: das ist wohl ein verdienter Sieg. Max gewinnt die Kehraus-Regatta am Steinhuder Meer. 
 
Rückkehrer Alex alias Axel wird Zweiter und schafft es 2x, vor Max im Ziel zu sein. Präsi Sebastian wird Dritter im Feld von 28 Booten.
 
 
Martin Schöttelndreyer (GER-495) berichtet, wie gut ihm die Regatta gefallen hat:

Kehraus – ein Spätsommertraum als Saisonauftakt

Für die Meisten von uns war die Kehrausregatta, anders als im Winter geplant, dank COVID19 der Saisonauftakt und das Wetter gab uns dazu das Gefühl vom Frühjahr. Es hatten sich 28 Regattateilnehmer auf die Vereine rund um das Steinhuder Meer zusammengefunden und fieberten dem Saisonauftakt entgegen. Bei Flaute bauten wir die Schiffe auf und fragten uns, wo der von Windfinder angekündigte Wind bleibt? Pünktlich zum Auslaufen kam der Wind, der bis zum Start auf vier Windstärken aufbriste. Hatte Windfinder nicht noch mehr angesagt? Gesegelt wurde das klassische olympische Dreieck und der Wind nahm von Schenkel zu Schenkel zu.

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Kieler Woche 2020

Tag 4 (=letzter Tag):

Segeln mit Druck in der Luft (siehe das verkleinerte Starterfeld in der Ergebnisliste). Die Laufsiege der abschließenden Rennen bleiben in dänischer Hand, Rene überzeugt mit 2x Platz 3, Max sichert den dritten Rang in der Gesamtwertung. Herzlichen Glückwunsch nach Dänemark!!

Details:

  • Ergebnisliste: Link
  • Tipp: In den SAP Sailing Analytics könnt Ihr die Rennen noch mal nachverfolgen: Alle Booten hatten die Tracker an Bord.
  • (Einige wenige) Fotos: Link (Tag 1), Link (Tag 4)

Tag 3:

Zwei deutsche Laufsiege (Max und Maisi), jede Menge Frühstarts (BFD) und dänische Dominanz: das Fazit des dritten Tages in Kiel. Eike Martens gibt den dritten Rang wieder an Max zurück und muss auch Rene Heynen (NED) vorbeiziehen lassen. Aber heute ist ja noch ein Tag und genug Zeit, die drei Punkte wieder gutzumachen!  

Tag 2:

Eike Martens legt mit 4,3,2 eine tolle Serie hin und rückt auf den dritten Rang vor. Max ist jetzt Vierter. Vorn setzt sich das dänische Duo ab. 

Tag 1:

Bei herrlichem, manche würden sagen: herbstlichem, Segelwetter gingen heute drei Läufe über die Bühne. Wind bis 6 Bft. und ordentlich Welle. Wenn man eh nass ist, stört auch die ein oder andere Regenschauer kaum. Fazit, wie Martin Kaufhold berichtet: "Geiler Tag auf See!" 

Die Laufsiege gingen nach Dänemark, Max (8,3,2) ist hinter Sören (1,1,3) und Jesper (2,2,1) Dritter und damit bester Deutscher. 27 von 29 gemeldeten Booten aus drei Ländern gingen an den Start. 

Bodensee-Meister 2019 gekürt

Skype 20200509 215642Ungewöhnliche Zeiten erfordern ungewöhnliche Maßnahmen. Nachdem der traditionelle Jahresauftakt im Süden, die Bodenseemeisterfeier, nicht wie gewohnt stattfinden konnte, kam der Plan B von Tobi Hanke: statt BodMeiFei hieß es dann eben BodMeiSky.

So wurde am Wochenende in illustrer Runde (es waren Zebras und Mammuts anwesend) über Skype der Bodensee-Meister 2019 beglückwünscht. Frank Richter hat souverän und vollkommen verdient den Titel ergattert. (Nicht zum ersten Mal übrigens, wie man auf dem Pokal nachsehen kann. Siehe Fotos unten. Der Pott macht sich nun übrigens per Post auf die Reise.)

pdfContender_Bodenseemeister_2019_Ergebnis_Liste.pdf

Es war die Saison mit den meisten Läufen (17!) der letzten Jahre am See und interessanterweise mehr Wind im Süden (Reichenau und Romanshorn) als bei der IDM (Steinhude) und wohl auch der WM (Quiberon). Sind das Vorboten des Klimawandel?

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Everglades-Challenge 2020

Von Joachim Harpprecht.

Über 100 Boote, vom NACRA 20 mit Katlegende Randy Smith über diverse Kajaks bis hin zum Stand up Board liegen am Strand von Mullet Key bei St. Petersburg, USA und warten auf das Ende der Startverschiebung. Gegen 11 h lässt der Ostwind auf 20 kn nach, so dass die ca 5 sm über die Bucht bis zur nächsten Landabdeckung für den Großteil der Flotte machbar wird. Chief, der Organisator der Everglades Challenge 2020, (Watertribe.com) bietet zusätzlich einen 2. Startpunkt weiter südlich in Landabdeckung an und verweist nochmals auf die Verantwortung jedes Skippers.

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