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Carsten gewinnt am Dümmer!

Casten Kemmling gewinnt bei Leichtwind-Bedinugngen auf dem Dümmer das Einhandwochenende!

Eike beschreibt das Wochenende so:

Es war super Schwachwindig, dafür serh gutes Wetter mit Sonne. Leider ohne Termik: 8-10 Knoten Wind leider immer nur für 3 Minuten und dann wieder Flaute. 

Samstag nur ein Rennen. Volker und Felix waren sauschnell und vorn. Leider aber mit einem Frühstart. 

Auf der zweiten Kreuz war alles möglich: von Platz 20 konnte man sich auf Platz 3 Segeln. 

Casten hat das am besten gemacht und gewinnt das eine Rennen und damit das Einhandwochenende! 

Herzlichen Glückwunsch!!

Ergebnisliste

Christoph Homeier gewinnt den Spring Cup in Medemblick!

Die Deutschen haben vorne Druck gemacht! Schreibt Christoph Engel nach seinem 4. Platz in Medemblick. Und er hat recht! Christoph Homeier gewinnt den Spring Cup 2025 vor Paul Dijkstra 🇳🇱 und Markus Masi Maisenbacher! 🥳🥳🥳 Thomas Wieting erkämpft sich Platz 6 im Feld mit 29 Contis! Sau stark 💪🏽 Jungs! 

Ergebnisliste

 

 

IDM Ammersee 2025: Zusammenfassung -Bericht und Rückblick von und mit Marcus Zank GER 2289

Liebe Contender:innen,

für die Vereinsmitglieder des Diessner Segelclubs war es ein spannende Herausforderung, uns Contender ab den 02.Oktober 2025 auf dem wundervollen Ammersee willkommen zu heißen. Das Gelände war vorbereitet für insgesamt 47 Teilnehmern, samt Equipment und Booten. Zur Begrüßung gab es nicht nur Tee und Kaffee, sondern auch die Gastfreundschaft in den Räumen des Veranstalters ließen keine Wünsche offen.

Gegen die Kälte hatte man die warmherzigen Räumlichkeiten mit dem ersten Treffen alter Bekannter aufgefunden. Fast heimisch, kann man dazu sagen, ging es neben den ersten Anmeldungen vor Ort auch noch fleißige Helferinnen um letzte Vorbereitungen zu treffen. Gesellig unter Freunden und Bekannten des Segelsportsin der Klasse Contender waren augenscheinlich keine Wünsche offen und neben weiteren Neuankömmlingen füllte sich so langsam das Restaurant und die Vorfreude auf die nächsten Segeltage wurde immer größer. Währenddessen wurden weiterhin die feinsten Köstlichkeiten aus der heimischen Küche vorbereitet und verspeist. Noch bis zur letzten Abendstunde ist so mancher an das Ziel für die nächsten Tage am Clubhaus angekommen, vereinzelte Gespräche zwischen Camp-Nachbarn und Freunden beendeten schlussendlich diesen Tag.

So ging es am ersten Wettkampftag direkt los. Bereits am Frühstückstisch wurde, wie bekannt für uns Contender, das Thema Wind und Revier stark thematisiert. Aber auch die Begutachtung der langen Traditionen, die durch eine beeindruckende Historie an den Wänden des Clubhauses ausgestellt, trug ebenfalls zu dem einen oder anderem Thema am Tisch bei.

Die Vorfreude auf das Revier am heutigen Tag war kaum von den Teilnehmern zu bändigen, der Windmesser zeigte einen stabilen Grundwind an und die Wettfahrtleitung ist gleichermaßen mit einem entspannten Gefühl aufs Wasser wie auch die restlichen Boote. Zunehmend wurde die Slip Anlage voller und die Vorfreude wurde von den Helferinnen unterstützend jedes Boot zu Wasser gelassen.

Seit dem ersten Ankündigungssignal sah man der Klasse an, wie der Spaß am Segeln auf gleichem Niveau unter der Kulisse ihren Lauf nahm. Mit Freude ging es am ersten Tag mit vier Fahrten in eine spannende Jagd um bessere Platzierungen. Jeder kennt es, wenn man den einen oder anderen Bekannten auf dem Vorwindkursen mehrmals Meter schenkt und gewinnt. Manchmal musste man schon zugeben, dass einem die Kulisse im Hintergrund ablenkte und nur für kurze Zeit blieb. Denn auch die spannenden Zweikämpfe am ersten Tag trugen in den abendlichen Gesprächen ihre Wiederkehr und es ging für jedermann im Clubhaus so lange, bis der letzte das Licht ausmachte.

Am nächsten Morgen wurde über die letzte Nacht gesprochen und dem einen oder anderem war im Auto/Wohnwagen etwas kalt, erste Heizungen fielen aus und man freute sich schon auf den halb getrockneten Neoprenanzug. “…in dieser Nacht erwischte es fast jeden und die Idee einer Sauna war in greifbarer Nähe…”

Ungeahnt wurde im Kreise der Ortsansässigen eine Mobile Sauna zwischen Contender geparkt und kurzerhand wurde umgesetzt und gleichzeitig Freude bereitet. Mit voller Vorfreude und das Miteinander trug dazu bei, dass ein Holz nach dem anderen in den Kamin wanderte. Man gegen die Kälte trotzte und die Gespräche im Dampf der Saunierenden einen schönen Abschluss des ersten Wettkampftage besser nicht sein konnte.

Am zweiten Tag nutzen wir das schöne Wetter, um zum einen die Gemeinschaft wie auch das Revier mit dem Panorama, der Berge im Hintergrund, zu erleben. Wie zuvor war das Vereinshaus gut gefüllt und die Hoffnung von Wind am heutigen Tag wurde auf der Terrasse direkt am Wasser besprochen. Leider kam nicht der gleichmäßig erhoffte Wind, sodass wir nach einer geselligen Ausfahrt des Segeln-Willen, genossen und daher trieben. Dabei schauten wir stets nach dem Wind, aber auch um das ein oder andere Gespräch auf dem Wasser: -„was wir vermuten“, „welcher Wind von Ost nach West“ oder „die Sonne geht allmählich unter“ - schlussendlich war das Windfenster nicht “gleichmäßig- stabil”, um eine Wettfahrt anzukündigen und wir nahmen allmählich jegliche Art und Möglichkeit des “gemütlichen Sitzens” auf unseren Booten ein, um entspannt wieder in de Hafen zurück zu fahren. Die Vorfreude einiger Saunaliebhaber erwischt man beim „Pumpen“, „einer muss ja den Ofen vorheizen!“ dachte man sich.

Wie in der Klasse bekannt taten wir das, was uns gut tut und heizten mit einem „Scheid“ nach dem andern durch bis keiner mehr in die Sauna wollte. Weil auch hier das Oktoberfest gefeiert wird, gab es natürlich traditionell auch das Fest-Bier, welches wir genüsslich miteinander sowohl in der Sauna als auch außerhalb der Sauna genießen durften. „Zu bayrisch versteht sich“ und lebte man als der Abend in der Bootshalle zu einem paradiesischen Strandbar aufgebaut und die Gesellschaft gegen die Kälte nach Innen verlagert wurde. Es wurde getanzt, gelacht und gefeiert. So wurde so mancher Zauber angewandt und der Abend und die wohlwollende Küche hat uns bis zuletzt von jedem in amüsante Gespräche verwickelt. Der eine oder andere Nachtisch wurde dabei kurzer Hand gesichtet und vernichtet. Die nahe zu Vollkommenheit der Gastfreundschaft trugen dazu bei, dass man sehr schnell und intensiv neue Bekanntschaften machte und der Austausch von Geschichten, Erlebnissen, aber auch Theorie und Praxis teilweise sein tiefgründiges Thema hervorbrachte. Das Feedback beider Seiten (Veranstalter/Contender) war erstaunlich. Mit der Vorhersage am nächsten Tag wussten wir durch die Ortsansässigen sehr genau was kommt und so ging es nicht allzu spät durch interessante Gespräche zu Bett.

Denn schon am nächsten Morgen sah man deutlich, was so ein „Leistungs-Schlaf“, oder nennen wir es einfach „den gesunden Schlaf“, so mit sich bringt. Weitere drei Wettfahrten mit optimalen Bedingungen brachten uns so langsam Klarheit darüber, wer die Finalen Jungs im ersten Drittel sein werden und wie viel noch alles möglich ist oder auch besser nicht passieren sollte. Nur ein kleines Problem tauchte so langsam hinter dem Horizont in Richtung Heimfahrt zum Hafen des Diessner Segelclubs auf: Die ersten Windböen nach Zieleinlauf haben erahnen können, warum nicht noch eine weitere Wettfahrt gestartet wird und was uns schon am Morgen durch die Ortsansässigen prognostiziert wurde.

Aber wir schafften es alle an Land zu kommen, das vordere Feld half selbstverständlich auch den Letzten an Land zu bringen und die Gemeinschaft der Klasse zeigte einmal wieder, wie hilfsbereit und rücksichtsvoll miteinander gesegelt wird. Sicherheit gepaart mit Selbstverständlichkeit, egal welches Niveau oder Tagesform man beim Segeln hat. Respekt an alle, die da waren. Diesen Respekt haben wir auch am nächsten Tag gespürt, aber dazu später mehr.

“Welchen Wahnsinn und Schönheit der Ammersee zu bieten hat, sah man und war trotzdem sehr glücklich wieder am Land zu sein…” …trugen die letztenGespräch am Land fort, bis auch der Letzte vor einfallenden Winden Schutz suchte! Aber nicht zu vergessen: der Saunagang: Zwischen Bierzapfen, Essen und unserem Treffen der Klassenvereinigung, wurde bereits angefeuert. So war es für uns selbstverständlich danach unsere Boote einzupacken und nochmal kurz in die Sauna zu hüpfen.

Diese Vorbereitung sollte zukünftig auch Werbung für den Saunacup in Leipzig sein, welcher wie jedes Jahr am letzten Oktober-Wochenende stattfindet. Mit Erleichterung genossen wir nicht nur eine mobile Sauna, ein Saunagang oder vielleicht mehr? Viel mehr waren die Gespräche, die uns immer wieder ins Warme trieben. Zwischendurch gelang es dem Einen oder Anderen auch, das Restaurant zu besuchen, um einen weiteren Schmankerl aus dem Hause zu verköstigen und das Festbier weiter zu genießen. Aber keine Angst, wenn wir auch nicht ungern an den nächsten Tag dachten, war auch hier schon wieder die Abreise in jedem Hinterkopf.

Mehr der Wind machte uns Kopfschmerzen und die Ortsansässigen schauten auch etwas skeptisch. Die Vorhersagen zwischen 25 und in Böen 32 Knoten Wind führte zur Verunsicherung aller, doch bevor wir an den Abreisetag dachten, wurde im gemütlichen Bootshaus eine Bar aus letzter Ecke hervorgezogen und eine heitere bis wolkige Atmosphäre geschaffen. Noch ein letztes Mal Knie- und Rückenschmerzen und zusammenpacken. Dies bis zu den Zehenspitzen fühlen, standen wir nun vor der letzten Entscheidung der Internationalen Deutschen Meisterschaft am Ammersee 2025.

Wie gewohnt deckten wir unsere Contender auf und bereiteten uns vor. Auch Max Billerbeck, der am letzten Tag seinen ersten Platz verteidigen wollte, stand schon in voller Montur bereit zum Auslaufen. Doch die Unsicherheit schwebte in der Luft und man munkelte, dass die Stark-Wetterwarnung am See zu einer erhöhten Sicherheitsstufe von mehr als sechs vorhandenen Sicherheitsboten dazu trug, dass die Wettfahrleitung - mit vollem Verständnis aller - das Risiko nicht einging und die Meisterschaft für beendet erklärte. 

Die gesamte Contender Community stärkte den Rückhalt dieser Entscheidung, so dass wir im Herzen und der Sicherheit, jedem Einzelnen zum gemeinsamen Zusammenbauen Hand in Hand, die Vorbereitung zur Abreise schnell vonstatten ging.

Man denkt, die Reise endet hier aber nein: Auch in diesem Jahr fand noch die ein oder andere Gelegenheit statt, um sich gemeinsam von diesen schönen Ereignissen wie diesem am Ammersee zu berichten, um im nächsten Jahr uns wieder gemeinsam zu sehen. Vielen Dank an die Community und an das gemeinsame Verständnis zwischen Wettkampf, Freundschaft und Diversität einander wiederzusehen. Vielen Dank!

Auf ein erneutes Wiedersehen freuen und bedanken wir uns außerordentlich an den Veranstalter in diesen Yachtclub und wiederholt für die Gastfreundschaft mit dem Herzen am richtigen Ort. Bei allen mit Segeln und dessen Begleitung.

Euer

Marcus Zank

 

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Jollenregatta Mammern am Bodensee mit 21 Booten vom 26.-27.April 2025 -- Kurzbericht von Frank Richter

Unsere erste Regatta am Bodensee zum Saisonauftakt steht weiterhin unter einem guten Stern! Wieder einmal hatten wir sehr schöne Segelbedingungen zwischen 2,5 und 3,5 Bft. Die alljährlichen guten Bedingungen in Mammern haben sich rumgesprochen, so dass auch ein starkes Teilnehmerfeld aus Bayern mit fast einem halben Dutzend anreiste. Selbst Utz Müller hat die weite Anreise an den Bodensee in Kauf genommen, um die Frühlingsluft am Bodensee vom Boot aus zu schnuppern: Vielen Dank für Deinen Besuch, Utz! 

Am ersten Tag wurden 4 Läufe mit durchgehend Trapezwind durchgeführt. Am zweiten Tag setzet der Wind etwas verhalten ein und es kamen noch zwei gute Läufe am Sonntag dazu. 21 Boote und 6 Läufe an einer Wochenendregatta ist mal ein Wort: Besser geht kaum! Abgerundet wurde das ganz durch ein gemeinsames Abendessen und Freibier am Samstag nach dem Segeln. Gewonnen hat Felix Krause dank überlegenem Bootsspeed. Den Rest seht ihr auf der Liste:


https://www.manage2sail.com/de-AT/event/cf43c7c0-16b1-4927-a27f-42b116fb7935#!/results?classId=1b62460f-a837-435f-a86d-7ec3f0b7160f

Viele Grüße Frank

KIWO 2025 Bericht von Dirk

KiWo 2025

Wann werden endlich die Baustellen um den Elbtunnel herum beendet sein? Zur KiWo 2016 war bereits die Autobahn-Deckel-Baustelle-Schnelsen ein Garant für den Stau. Je langsamer der Wagen, desto lauter die Musik:

Alle, die mit uns auf Kaperfahrt fahren,

müssen Männer mit Bärten sein.

Jan und Hein und Claas und Pit,

die haben Bärte, die haben Bärte.

Jan und Hein und Claas und Pit,

die haben Bärte, die fahren mit.

Endlich in Schilksee findet man eine hohe Dichte an Weltmeistertiteln vor, denn in 4 Wochen ist die WM am Gardasee. Der Container der Australier steckt noch im Zoll fest, so dass auf Lucas Bootsverleih zurückgegriffen wird. Donnerstag führt uns das Startschiff dreimal gekonnt auf die Bahn.

Wenig Wind aus Ost mit der quälenden Kieler-Pitsch-Patsch-Welle. Die FDs sind mit von der Partie und starten vor uns. Startkreuz, Raumschenkel, Gate, Kreuz, Vorwinder, im Gate links abbiegen und halbwind ins Ziel. Ohne viel Wartezeit geht es weiter. Mal ist das Pumpen erlaubt, meistens aber nicht. Es gewinnen Sören, Mark und Antonio im Feld von 56 Booten.

Alle, die Wale und Robben fangen,

müssen Männer mit Bärten sein.

Jan und Hein und Claas und Pit,

die haben Bärte, die haben Bärte.

Jan und Hein und Claas und Pit,

die haben Bärte, die fahren mit.

Samstag pfeift es in den Masten mit 5-6 Bft. aus West. Das Startschiff zeigt den FDs, dass sie einen zusätzlichen Up-N-Down fahren sollen. Augen auf, denn es ist immer gut den Kurs zu kennen! Nachdem die FDs gestartet sind, wird für uns die zusätzliche Runde wieder zurückgenommen. Und dann geht es ab. Ich bin hinter den 3 Führenden und werde erst am Ende des Vormwinders von meinem Trainingspartner überholt. Jesper, Marco und Sören gehen durchs Gate wieder am Wind und wollen eine weitere Runde mit den FDs segeln. Christoph und ich… Tja, wie soll man das formulieren? „Mit Glück bin ich leider nur Zweiter geworden.“

Ich habe Baustellen an Bord. Der Niederholer Block-auf-Block gezogen bringt zu wenig Wumms. Außerdem bekommt mein Segel Risse nach über 6 Jahren. Das ist beim Segeln nicht das Problem, könnte aber beim Warten mit killendem Segel zu einem werden. In WF5 kennen alle den Weg und Christoph gewinnt wieder.

Noch 1 Rennen durchhalten. Der Wind wird nicht weniger. Hoffentlich hält mein Segel! Beim Startschiff slippt der Anker. Wir schauen uns über 1h die Anker-Spiele des Startschiffes an, bis es aufgibt und A+AP zieht. Zu viel Wind fürs Startschiff ist auch ein Statement.

Die GCA lädt zum Klassen-Abend ein. Es wird eine gelungene Veranstaltung…

Samstag. Das Segel ist gewechselt und der Niederholer dichter geknotet. Wir haben eine Wettfahrt vom Vortag nachzuholen, also 4 Rennen bei richtig Knack. Aber zuerst ist das Startschiff unter Beobachtung, bzw. dessen Ankergeschirr. Heute bleibt es an Ort & Stelle. Dann mal los!

Ungewöhnlich: die FDs ziehen größtenteils nicht mehr den Spi. WF6 gewinnt Sören. WF7 gewinnt - Antonio. Wie schaffen diese Mittelgewichte das bei 6 Bft? Ich dagegen komme zweimal in Folge vor den Augen von Kay in der Wende nicht unterm Baum durch. Hat da einer gelacht?!

WF8: Unter den Top 10 an der Luv-Marke mit einem Stoßgebet auf den Raumgang gehen und am Glauben weiter festhalten. Segeln wir noch am Limit, oder segelt mein Limit mir bereits hinterher? Christoph Homeier führt, geht um die Raummarke und steht schon wieder im Trapez. Seine 3 Verfolger nehmen die Raummarke aufs Korn, aber es ist wirklich Druck in der Luft. Der erste kentert, so dass der zweite erst in einer Mastlänge Abstand halsen kann und ebenfalls baden geht.

Der dritte muss jetzt an beiden entlang fahren, bevor er halsen kann. Bis er sich traut, ist eine weitere Mastlänge verstrichen - schon schwimmt auch er. Christoph Engel und ich kommen als nächste, wobei Christoph außen liegt und mir Raum geben wird. Will er an der neu erschlossenen Weltmeister-Badestelle durch die Lücke von Boot 2 & 3 im Duett hindurch-halsen? Sehr gewagt. Christoph will um das dritte Boot. Ich entscheide, dass es doch schlauer ist für mich durch die Lücke zu halsen, als auf Christoph achten zu müssen, der im Tiefflug neben mir womöglich enger halsen wird als ich es kann. Wäre cool, wenn es klappt - und was soll schon passieren, es ist ja noch eine Mastlänge Platz zwischen Bade-Boot 2 & 3.

Alle, die Halsen statt Wenden fahren,

müssen Männer mit Bärten sein.

Jan und Hein und Claas und Pit,

die haben Bärte, die haben Bärte.

Jan und Hein und Claas und Pit,

die haben Bärte, die halsen mit.

Ich bin eine Weile zweiter. Christoph Homeier hat einen halben Schenkel Vorsprung und fährt auch die letzte Runde sicher zuende. WF9 gewinnt er ebenfalls, bzw. hat anscheinend vorm Wind Simon die Führung abgenommen. Leider war das auf meiner Position nicht so genau zu erkennen. Zurück an Land organisiert Eike Termine bei seinen Kollegen in der Unfallchirurgie. Ein Paar gebrochener Finger sowie ein halb abrasierter Finger müssen verarztet werden. Ebenfalls zu beklagen sind ein Baum, Lümmel, Ruderbeschlag und bei den FDs ein Baum, sowie Mast.

Sonntag und wieder Wind satt. Mit den 4 Wettfahrten vom Vortag in den Knochen, überlegt sich die eine oder andere Crew, ob man nicht ohne Stress einpacken und die Heimreise antreten sollte.

Alle, die Tod und Teufel nicht fürchten,

müssen Männer mit Bärten sein.

Jan und Hein und Claas und Pit,

die haben Bärte, die haben Bärte.

Jan und Hein und Claas und Pit,

die haben Bärte, die fahren mit.

Christoph Homeier führt mit etwas Punkteabstand vor Jesper. Hinter Jesper ist wiederum etwas Abstand. Damit ist klar, dass Christoph in Jespers Nähe fahren wird, und Jesper in die Trickkiste greifen will. Von den beiden Führenden befreit gewinnt Simon Mussel WF10+11 vor Pim van Vugt.

Die Wettfahrtleitung hat einen guten Job gemacht (und konnte nichts dafür, als der Anker des Startschiffes slippte). KiWo-Sieger wird Christoph Homeier vor Jesper Armbrust und Mark Bulka.

KiWo-Rückreise-Verkehr und Harley-Days in HH. Je langsamer der Wagen, desto lauter die Musik:

Alle, die Stau und Tunnel nicht fürchten,

müssen Männer mit Nerven sein.

Jan und Hein und Claas und Pit,

die haben Nerven, die haben Nerven.

Jan und Hein und Claas und Pit,

die haben Nerven, die parken zu dritt.

 

anD!RKen (GER 2738)

PS: „Kaperfahrt“ ist ein Shanty mit ursprünglich 3 Strophen.

 

Max gewinnt in Bad Zwischenahn

Am Samstag fand in Bad Zwischenahn keine Wettfahrt statt. Die Zeit wurde zum Basteln und Quatschen genutzt.

Geplant waren für Sonntag drei Wettfahrten, doch am Ende hatten wir so tolle Bedingungen, dass uns die Wettfahrtleitung viermal auf den Kurs geschickt hat. Wobei der versprochene Wind im ersten Rennen noch etwas auf sich warten lies, kam er pünktlich zur zweiten Wettfahrt, so dass die Wettfahrtleitung Oscar gezogen hat.

Auf dem Treppchen standen am Ende Max Billerbeck, Markus Maisenbacher und Carsten Kemmling.

Trotz des fehlenden Windes am Samstag, war es ein fantastisches Wochenende. 

Lion Ickert

GER 1388

 

Ergebnisse

Rene Heynen gewinnt den Drahtseilakt 2025

Rene hat am ganzen Wochenende eine wunderbare performance hingelegt und gewinnt mit 2 Punkten Vorsprung den Drahtseilakt 2025 vor Hanndes Seidel und Jens Priewe. 🥳🥳

28 Segler waren bei sonnigen Bedinungen auf dem Wasser. So kann die Saison starten!

Ergebnisliste

Sören gewinnt auf dem Dümmer

Sören 🇩🇰 gewinnt auf dem Dümmer das Einhandwochenende vor Masi und Frank! 

Wie üblich (man könnte schon fast sagen -traditionell) wurde mangels Wind am Samstag nicht gesegelt und die Zeit für Bastelarbeiten und Klödschnack genutzt. 

Sonntag gab es dafür 4 Wettfahrten. 3 davon mit Trapezwind.

37 Segler waren dieses Jahr wieder am Start. 🥳🥳

Ergebnisliste Einhandwochenende 2025

Tricky Tümpel - Dirks Bericht zur Regatta in Bad Zwischenahn 2025

Montag: Die Dinge fügen sich bei mir zu einem langen Segelwochenende. Jetzt schnell noch melden für Bad Zwischenahn. Moment - wieso ist das Meldeportal bereits geschlossen? So etwas ist mir neu, zumal ich ja eher ein Frühmelder bin. Also Email an den Club. Antwort: Du bist willkommen; zahle nicht vor Ort, weil noch teurer. Alles klar - vorerst. 

Donnerstag: Max ist heute noch krank, so dass Lars in die 60PS-Wanne steigt. Wie immer ist der Slip an der Wasserkante extrem schlüpfrig. Beim Slippen erkennt man, dass dies Wilfrieds Heimathafen ist. Er führt auf dem Steg das Boot herum auf die andere Seite, um dort im knietiefen Wasser entspannt das Segel zu hissen. Vorschlag für den Conti-Knigge: Am ersten 1. Tag sollte ein Einheimischer als Erster vorweg slippen. War es anfangs noch recht muckelig in der Sonne, so zieht es später zu und frischt auf. Nach 3-4 Stunden hat Lars genug Videos von uns auf dem Handy. 

Die Duschen sind frisch saniert. Trés chic. Zwar ist anfangs die Bedienung der Dusche etwas fordernd, aber dann hat man die Auswahl zwischen Handbrause, Strahl-horizontal-aus-der-Wand, sowie Regen-von-oben. Ob eines der Clubmitglieder eine Bad-Ausstellung betreibt? Während der Nachbesprechung im Club-Restaurant, erwartet uns das nächste High-Light: Jever vom Faß! Auch die alkoholfreie Version erhält reichlich Zuspruch. Als Beilagen werden edle Speisen feil geboten, aber auch „Manta-Platte“ (laut Karte) und Bauernfrühstück. 

Freitag: Kein Frühstück im Club, aber Lars baut eine Nespresso-Kapsel-Kaffee-Maschine auf. Fenja und Max sind bereits gestern Abend angereist und haben neben Kaffee-Milch auch ein paar nette Übungen für das Training mitgebracht. Die Bedingungen sind mit Sonne und oberen 4 Bft. perfekt. Dass die „Stehende Opti-8“ es in sich haben wird, war mir klar. Aber dass ich mich bereits in der 3. Runde unterm Baum einklemme und auf die Seite lege, kam dann doch zu früh. Den anderen ergeht es nicht besser. Relativ schnell verlangt es den Crews wieder nach langen Schlägen. Somit folgt der Wechsel zu Kurzwettfahrten mit Start-Training: 5-Min-Signal, bei 3 Minuten Frühstart für alle, zurück zur Linie und nochmals Starten bei Null. Dann am besten links raus, wenden und zur Luv-Marke. Weiter mit einer schönen Rutsche runter zur Raum-Marke, Lee-Marke, anluven, am Wind durchtrimmen, fertig. Ziemlich fertig nach 2-3 Stunden. Nach einer Pause an Land geht es wieder aufs Wasser. Lars steigt auf seinen Conti, so dass wir insgesamt 10 Boote beim Training sind. Der Wind hat etwas nachgelassen, und die Rennen werden enger. 

Samstag: Lars hat Brötchen für alle besorgt. Während der Steuermannsbesprechung erfahren wir, dass der DSV neuerdings vorgibt, nach Meldeschluss keine Meldungen mehr anzunehmen. Die Clubs am Dümmer, Zw‘ahn und Steinhude wollen sich an diese neue Regel halten, aber wie bei allen neuen Dingen, braucht es eine Übergangszeit. Wir Segler haben von dieser neuen Regel bisher noch nichts gehört, müssen aber spätestens in Steinhude damit rechnen, dass diese Meldeschluss-Ausschluss-Regel angewendet wird. Das kann man nachvollziehen, weil die Nachmeldungen den Clubs organisatorisch einiges abverlangen. Die Finn-Dinghies fehlen, was nicht unbedingt an deren Meldemoral liegt, aber so haben wir die Regatta für uns. 

Jedoch wird es nichts mit dem Wind heute. Ersatzweise gibt es Hafen-Kino: Ein Reisebus fährt sich beim Wenden einen Blinker kaputt. Die Reisegruppe wird mit Schwimmwesten auf 2 Jugendkutter verfrachtet zum Treiben, Pullen und Pullen-Leeren. Idyllisches Optimieren an den Booten, Messmarken für Sebastians Mast, Vorbiegung für Jörgs neuen CST, Pflege des Sonnenbrandes und auf der gegenüberliegenden Seite des Sees kreist ein Segelflieger in der Thermik wie ein Flaute-Geier. Abends bekommen wir für unsere 45,-€ Meldegeld ein reichlich-leckeres Buffet mit Salat, Fisch, Schnitzel, Kartoffelgratin und Spätzle. Auch vegane Sonderwünsche werden erfüllt. 

Sonntag: Frühstücksbuffet im Club. Während wir auf dem Balkon speisen, erscheint Thomas und baut auf. Aufgrund des starken Verkehrs der letzten Tage am Slip, ist dieser abgewetzt und nicht mehr so gefährlich. Der Start wurde vorverlegt auf 10:00 Uhr. Er findet unter „Max-Bedingungen“ (2-3 Bft.) statt. Max ist ab der Luv-Marke vorne und kann seinen Vorsprung ausbauen, während das Feld sich gegenseitig stört. Nach dem Dreieck ist das Feld an der Lee-Marke komplett zusammengeschoben und Max auf & davon. Das Feld kämpft um Plätze beim Up‘n‘Down sowie auf der abschließenden Zielkreuz zum Prahm. 

Zum 2. Start herrschen „Dirk-Bedingungen“ (4+!). Nach dem Dreieck will Max an der Kreuz auf die bewährte linke Seite. Irgendetwas in mir ahnt was, lässt Max ziehen und fährt zur rechten Layline. Der daraus resultierender Vorsprung lässt sich nicht allein durch „super-sonic-upwind-speed“ erklären. Wenn ich nicht kentere, ist mir der Laufsieg sicher. Einige kentern aber, stecken sogar den Mast in den Morast und müssen sich Zeit nehmen, so dass es auf diversen Plätzen harte Kämpfe mit überraschenden Wendungen gibt. „Tricky Tümpel“ ist Maisi‘s Kommentar. 

Vor dem 3. Start fragt die Wettfahrtleitung, ob wir gerne ein 4. Rennen hätten? Nach einem Layday? Na klar! Inzwischen hat es ein wenig abgeflaut zu „Maisi-Bedingungen“. Der verteidigt eisern seine Führung gegenüber Max bis ins Ziel. Im 4. Rennen sieht es stark nach „Karsten-Bedingungen“ aus, wobei ihm mit Maisi und dahinter mit Max schon 2 gefährliche Gegner dicht auf den Fersen sind. Auf der Zielkreuz versucht Karsten den Maisi auf der rechten Seite zu decken, während Max sein Glück Anschlag links sucht. Der Zieldurchgang der drei ist fast zeitgleich und die Reihenfolge erst auf der Ergebnisliste ersichtlich. 

Das waren 4 von der Wettfahrleitung gut durchgeführte Rennen unter schönen und auch vielseitigen Bedingungen. Der großzügige Platz an Land erleichtert das Einpacken. Thomas gelingt sein Vorhaben als Letzter anzureisen und als Erster wieder abzureisen. Zum Schluss bleibt noch eine Frage offen: Wie lautet der Plural von Kuckuck? 

Bye-Bye! (GER 2738) 

Dirk Müller

Unterseepokal Reichenau am Bodensee mit 23 Booten vom 10.-11. Mai 2025

 In diesem Jahr hatten wir zum ersten Mal seit ein paar Jahren das Vergnügen im Frühjahr die Jollensegler Reichenau zum Unterseepokal zu besuchen. Die Regatta wieder im Frühjahr zu machen, war Wunsch der Contendersegler im Süden. Ziel war Überschneidungen mit IDM im Herbst vermeiden und möglichst noch hochmotivierte Segler zur Meldung bringen. Was soll ich sagen? Das Konzept ging auf: 23 gemeldete Boote hatten wir im Herbst nie!

Wie immer war Camping und Event perfekt organisiert. Die Campingwiese ist jedes Jahr die einmalige Chance direkt am See zu campen. Das Abendessen wurde schon ab Mittag aufwendig von Clubmitglieder gekocht: Grillgemüse und Fleischspieße vom Feinsten gab es dann in den Abendstunden. Was lässt sich zum Wind sagen? Samstag nix. Sonntag mit letzter Startmöglichkeit um 15:00 dann noch drei, vier Startversuche, aber der Wind war so verrückt, dass alle Versuche misslangen und begonnene Wettfahrten wieder abgebrochen wurden. Immerhin waren wir zweimal an der Luvtonne.

Immer Schade, wenn man keinen Lauf über das Wochenende hinbekommt. Aber das schöne Wetter und das gemütliche Zusammensein im gastfreundlichen Club der Jollensegler entschädigt für die Anreise. Mit einem traditionellen Gemüsekorb als Erinnerung konnte man auch etwas von der Insel mit nach Hause bringen. Eine Liste gibt’s leider nicht.

Frank Richter